Mit einer beeindruckenden Bilanz kehrten die Turnerinnen des Bundesstützpunkts Mannheim von den Deutschen Jugendmeisterschaften im Gerätturnen der Altersklassen AK 12 bis AK 15 aus Backnang zurück. Die vier Starterinnen Anna Alekseeva, Leni Nasswetter, Luna Zimmermann und Sofia Meier-Rojas gewannen insgesamt 13 Medaillen – siebenmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze – und bestätigten damit eindrucksvoll die hervorragende Nachwuchsarbeit am Mannheimer Bundesstützpunkt.
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Besonders bemerkenswert: Mit lediglich vier Athletinnen gehörte Mannheim zu den erfolgreichsten Stützpunkten der Titelkämpfe. Während Leni Nasswetter und Anna Alekseeva gemeinsam mit ihrer Trainerin Regina Krauß ihre ersten Deutschen Jugendmeisterschaften bestritten, gingen Luna Zimmermann und Sofia Meier-Rojas unter der Betreuung von Narina Kirakosiyan und Dmitri Loschakov in der AK 15 an den Start.
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Am ersten Wettkampftag standen die Mehrkampfentscheidungen auf dem Programm. Obwohl nicht alle Übungen fehlerfrei gelangen und die Nervosität zu Beginn spürbar war, konnten die Mannheimerinnen bereits hier drei Medaillen gewinnen.
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In der AK 15 startete Luna Zimmermann hervorragend an Sprung und Stufenbarren. Zwei Stürze am Balken verhinderten jedoch eine noch bessere Ausgangsposition. Mit einer starken Bodenübung sicherte sie sich dennoch die Bronzemedaille im Mehrkampf und qualifizierte sich souverän für alle vier Gerätefinals. Sofia Meier-Rojas zeigte einen konstanten Wettkampf mit einem starken Sprung und erreichte die Gerätefinals an Stufenbarren, Balken und Boden.
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Auch die jüngsten Mannheimer Starterinnen überzeugten. In der AK 12 präsentierten sowohl Anna Alekseeva als auch Leni Nasswetter starke Übungen. Trotz kleiner Fehler am Balken beziehungsweise beim letzten Bodenelement erturnte sich Anna die Silbermedaille im Mehrkampf, Leni gewann Bronze. Anna qualifizierte sich für alle vier Gerätefinals, Leni für drei.
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Am zweiten Wettkampftag zeigten die Athletinnen des Bundesstützpunkts Mannheim ihr ganzes Können. Allen voran Luna Zimmermann, die einen nahezu perfekten Wettkampf absolvierte. Sie gewann sämtliche vier Gerätefinals der AK 15 und wurde Deutsche Jugendmeisterin am Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden. Sofia Meier-Rojas erreichte mit einer ausdrucksstarken Bodenübung die Silbermedaille, hinzu kamen ein fünfter Platz am Stufenbarren und Rang sechs am Balken.
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Auch in der AK 12 sorgten Anna Alekseeva und Leni Nasswetter für zahlreiche Höhepunkte. Leni gewann Gold am Boden sowie am Sprung und sicherte sich zusätzlich Silber am Stufenbarren. Besonders spannend verlief das Sprungfinale, in dem sie gemeinsam mit Heidi Sieh aus Hessen exakt dieselbe Wertung erzielte und sich den Deutschen Meistertitel teilte. Anna gewann Gold am Balken sowie Bronze am Sprung und verpasste am Stufenbarren als Vierte das Podest nur knapp.
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Insgesamt sammelten die vier Athletinnen des Bundesstützpunkts Mannheim sieben Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen – ein herausragendes Ergebnis und eine eindrucksvolle Bestätigung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit am Mannheimer Stützpunkt.
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Umso bedauerlicher war, dass mit Sophia Pech und Ebba Mühl zwei weitere aussichtsreiche Athletinnen verletzungsbedingt auf einen Start verzichten mussten. Beide hätten durchaus das Potenzial gehabt, ebenfalls um Spitzenplatzierungen und Medaillen zu kämpfen. Die Verantwortlichen entschieden sich jedoch im Sinne der Gesundheit bewusst gegen einen Einsatz.
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Der große Erfolg in Backnang ist das Ergebnis einer kontinuierlichen und engagierten Arbeit des gesamten Trainerteams am Bundesstützpunkt Mannheim. Neben den unmittelbar betreuenden Trainern tragen zahlreiche weitere Trainerinnen und Trainer seit Jahren maßgeblich zur Entwicklung der Athletinnen bei. Die Deutschen Jugendmeisterschaften 2026 haben eindrucksvoll gezeigt, dass der Mannheimer Bundesstützpunkt bundesweit weiterhin zu den leistungsstärksten Nachwuchsstandorten im deutschen Gerätturnen gehört.
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